Rezension

Sophie Jordan: Infernale – Rhapsodie in schwarz

Infernale - Rhapsodie in schwarz

Der Mann, den ich getötet habe, lässt mir keine Ruhe. Er besucht mich nachts. Als er das erste Mal den Weg in meine Träume fand, hielt ich es für einen Einzelfall. Einen plötzlichen, lästigen Albtraum, der mit der Nacht verblassen und nie wiederkehren würde. Aber er kehrte wieder.

Über das Buch
Loewe Verlag | 384 Seiten | erschienen: 03/2017
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Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin.
Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los … .

Rezension

Emily Trunko:
Ich wollte nur, dass du noch weißt

Letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse hatte ich einen Termin mit dem Loewe Verlag. Dort wurde mir dieses Buch vorgestellt und schon da war ich vollkommen sprachlos und unendlich begeistert. Diese junge Frau hatte eine wirklich großartige Idee Menschen eine Plattform zu geben, das aussprechen zu können, was Ihnen auf der Seele liegt. Von Psychologen kriegt man oft den Rat, man soll einen Brief schreiben an die betreffende Person, auch wenn diese verstorben ist, man keinen Kontakt hat oder man den Brief niemals abgeben wird.

Bibliophile Gedanken

Begeisterung sieht anders aus

Was ist nur los mit der Welt der Bücher?

Anfang des Jahres habe ich mit meiner besten Freundin die Abmachung getroffen, dass sie jeden Monat ein Buch liest, weil sie festgestellt hat, dass sie viel zu wenig liest. Letzte Woche frage ich sie, ob sie diesem Monat schon ein Buch gelesen hat und ihre Antwort war: „Nein, die enttäuschen mich nur.“ Und irgendwie hat sie recht. In letzter Zeit werde ich immer und immer wieder enttäuscht.

Lottaleben

Hallo Augsburg!

Hallo Augsburg! Mal wieder ist es soweit und in meinem Leben stehen ein paar Veränderungen an. An der Überschrift kann man es vermutlich schon erkennen. Ich habe nicht nur meinen zweiten Block Berufsschule gut überstanden und wieder sehr nette Menschen kennengelernt, sondern habe mittlerweile auch meine schriftlichen Prüfungen bei der IHK in Bremen angelegt. Bald werde ich erfahren, ob ich sie bestanden habe (was hoffentlich der Fall ist) und dann geht es in die mündliche Prüfung. Habe ich die überstanden, beginnt für mich praktisch ein neuer Lebensabschnitt. Wenn ich daran denke, muss ich immer wieder an Cluesos „Neuanfang“ denken. Das Lied gibt mir Mut das durchzuziehen, was ich vor habe und vor allem auch Freude. Sobald ich meine mündliche Prüfung bestanden habe, werde ich meine Wohnung in Bremen kündigen und alle Brücken abbrechen. Auf in ein neues Leben: ab nach Augsburg.

Rezension

Sarah Kuttner: Mängelexemplar

Mängelexemplar

So ist er, der ewige Teufelskreis. Wir achten alle nicht genug aufeinander. Wir lassen uns zu schnell von abwinkenden Händen und schiefem Grinsen und schlechten Witzen überreden, dass alles in Ordnung ist. Und glauben, dass alles in Ordnung ist. Bis irgendwann die Seele ihre fünfzehn Minuten Ruhm einfordert, und dann geht nichts mehr. Denn die Seele will mehr als den kleinen Finger. Sie will alles. Und bekommt alles.

Über das Buch
Fischer | 320 Seiten | erschienen: 01/2012
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»Die Psyche ist so viel komplizierter als eine schöne glatte Fraktur des Schädels.«
Karo lebt schnell und flexibel. Sie ist das Musterexemplar unserer Zeit: intelligent, selbstironisch und liebenswert. Als sie ihren Job verliert, ein paar falsche Freunde aussortiert und mutig ihre feige Beziehung beendet, verliert sie auf einmal den Boden unter den Füßen. Plötzlich ist die Angst da. Als auch die cleversten Selbsttäuschungen nicht mehr helfen, tritt sie verzweifelt und mit wütendem Humor ihrer Depression entgegen.

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