Bibliophile Gedanken

Lesechallenges
drüber nachgedacht

Hallo liebe Leser, es ist mal wieder soweit, es ist der 15. des Monats und sogar der erste diesen Jahres, das bedeutet heute nehmen wir uns wieder Zeit, um uns ein paar Gedanken zu einem bestimmten Thema zu machen. Diesmal lautet das Thema „Lesechallenges“ und ich muss gestehen, dass ich anfangs ein bisschen ratlos war, was ich dazu schreiben soll. Aber ich habe einfach mal drüber nachgedacht ..

 
Lesechallenges - drueber nachgedacht

 

Was sind Lesechallenges eigentlich?

Das ist doch eine wichtige Frage, die wir erst einmal beantworten sollten. Also Lesechallenges gehen immer über einen bestimmten Zeitraum, die meisten starten mit dem neuen Jahr und gehen dann bis Ende des Jahres. Dabei gibt es die verschiedensten Arten von Challenges, aber eines ist auf jeden Fall schon einmal klar: sie geben dir auf die eine oder andere Art auf jeden Fall vor, was du lesen musst/solltest. Es gibt immer bestimmte Aufgaben, die zu lösen sind. Manchmal ist es so etwas simples wie „Lies so viele Thriller wie möglich.“ Es geht aber auch durchaus spezifischer. Da wird die Farbe des Buches vorgegeben oder was auf dem Cover zu sehen sein soll und so weiter. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.

Was halte ich von Lesechallenges?

Ja, gut. Wahrscheinlich war es schon Hinweis genug, dass ich nicht wirklich wusste, was ich schreiben soll. Ich nehme an keinen Lesechallenges teil, weil es für mich dabei zu viele negative Aspekte gibt. Ich bin ein Mensch der sehr ehrgeizig ist, wenn es um etwas geht, was ich schaffen möchte. Wenn ich bei einer solchen Challenge mitmachen würde, wäre mein Leseverhalten davon vollkommen bestimmt und das möchte ich nicht. Ich möchte das lesen, worauf ich Lust habe und mich nicht danach entscheiden, ob ich ein Liebesroman oder einen Thriller lese oder ein Buch aus einem bestimmten Verlag, um die Aufgaben einer Challenge zu schaffen. Nein, Danke.
 
Natürlich gibt es auch auch positive Aspekte an diesen Lesechallenges, zum Beispiel, dass man meistens dabei in regem Austausch mit den anderen Teilnehmern der Challenge steht und wenn man Glück hat und viel Disziplin zeigt, winkt am Ende ein jeder dieser Lesechallenges immer ein schöner Preis für den Gewinner. Das ist doch nett.

Und was gibt es dieses Jahr so für Lesechallenges?

Ich habe mich für euch mal ein bisschen umgesehen und habe ein paar Challenges zusammengesucht, falls ihr Lust bekommen habt, das einfach mal für euch auszuprobieren. 🙂 Ein Versuch kann ja nicht schaden.
 
Als erstes bin ich da auf Daggis Buch-Challenge gestoßen. Da kann man über das Jahr 60 Aufgaben erfüllen, aber es ist einem vollkommen freigestellt, wann man welche erfüllt. Eine Challenge, die ich eigentlich ganz nett finde. 😀
 
Natürlich lässt Lovelybooks.de sich nicht lumpen und veranstaltet ebenfalls eine Lesechallenge da geht es darum welches Team am Ende des Jahres mehr Bücher gelesen hat. Team Krimi oder Team Thriller. Auch eine schöne Idee, weil man als Gruppe antritt und nicht so sehr viel Stress dabei hat. Gefällt mir.
 
Bei der Frauen-Lesechallenge von Wortlichter gibt es pro Quartal ein Thema zu dem ein oder mehrere Bücher gelesen werden sollen. Das sind die Themen: Feminismus und feministische Literatur, Weltliteratur von Frauen (die NICHT aus Europa, Nordamerika oder Australien/Neuseeland stammen), Bücher von Autorinnen des 18. und 19. Jahrhunderts (1700 bis 1899) und Bücher (Romane, Biographien) ÜBER Autorinnen. Ganz ehrlich, das wäre für mich eine ganz schöne Herausforderung.
 
Und dann gibt es natürlich noch die allseits beliebten Verlags Challenges. Zwei mag ich sehr gerne, weil ich die Verlage sehr gerne mag und auch die Blogger, die dahinter stecken. Zum einen die Knaur-Challenge, die zuvor von Kitty geleitet wurde und jetzt von Line’s Bücherwelt weitergeführt wird. Und die Carlsen Challenge, die von der wunderbaren Miss Foxy reads organisiert wird, gemeinsam mit Nenyas Tinten Wunderland.
 
Ich denke, jetzt seid ihr erstmal versorgt. 😀

Aber Challenge los bin ich auch nicht ..

Ich gebe zu, dass meine Challenge nicht wirklich etwas mit Büchern zu tun hat, na gut vielleicht ein bisschen. Mir ist dieses Jahr sehr wichtig, dass ich mehr auf meine Ernährung achte und viel viel mehr koche. Ich möchte nicht mehr dieses abgepackte Zeug essen. In den letzten Monaten habe ich gemerkt, dass ich gar nicht so schlecht koche und dass das doch ziemlich viel Spaß machen kann. Also hier der buchige Teil: Ich möchte mir mehr Kochbücher anschaffen. Im Moment sind das natürlich vorwiegend Low Carb Kochbücher, da ich mich seit einiger Zeit Low Carb ernähre und da großes Gefallen dran gefunden habe. (Falls es euch auch interessiert, ich habe jetzt einen eigenen Instagram Account dafür: lowcarblotta)
 
Der zweite Teil meiner persönlichen Challenge beschäfigt sich mit dem Sport. Ich möchte versuchen es durchzuhalten regelmäßig zum Sport zu gehen. Ich weiß, dass ich das schaffen kann, wenn ich will und ich bin da auf jeden Fall guter Dinge.
 
Teil drei ist: glücklicher sein. Manchmal fällt es mir schwer einfach nur glücklich zu sein. Irgendwas ist am Tag schlecht und dann ist alles gelaufen. Ich lasse mich von dieser Schlechtigkeit so herunterziehen, dass alles nur noch blöd ist. Wenn etwas nicht so läuft, wie ich es mir gedacht habe, ist es im Prinzip das Gleiche. Ich will versuchen, dass ich nicht mehr so schnell traurig bin oder enttäuscht. Ich will versuchen mich nicht so sehr von anderen Personen abhängig zu machen, sondern einfach mit mir selbst glücklich zu sein. Das klingt einfacher als es für mich ist.

 

Macht ihr bei Lesechallenges mit oder habt ihr eure eigene Challenge für dieses Jahr?

 


Ihr wollt noch mehr über Lesechallenges lesen? Sehr gut, denn auch diese Bloggerinnen haben heute mal drüber nachgedacht!

Tati von Bücherquatsch | Ramona von Kielfeder | Maike von Kunterbunte Flaschenpost | Elli von Buchhaim
Jess von Primeballerinas Books | Nelly von Nellys Leseecke | Franzi von Lovely Mix

31 Kommentare

  1. Pingback: Drüber nachgedacht: Lesechallenges | Kielfeder

  2. Pingback: Drüber nachgedacht | Lesechallenges - Kunterbunte Flaschenpost

  3. Pingback: Drüber nachgedacht: Lesechallenges | Lovely Mix

  4. Pingback: Drüber nachgedacht - Lesechallenges [Bücherquatsch]

  5. Pingback: Lesechallenges - Nellys Leseecke

  6. Hi Lotta,
    da hast du dir ja einiges vorgenommen. Bis jetzt scheint das ja, wenn ich das richtig mitbekomme, ganz gut zu klappen und das freut mich. 🙂 Mach dir einfach nicht zu viel Stress, jeder hat bei seinen Vorhaben mal einen schlechten Tag/Woche/Monat. Irgendwann geht es dann mit neuer Motivation und voller Elan weiter. Verlier dich unterwegs nicht!
    Liebste Grüße und bis zum nächsten „Drüber nachgedacht“,
    Elli

    • Liebe Elli,
      das stimmt, ich habe mir tatsächlich einiges vorgenommen und ich bin willens das auch durchzuziehen und zu meistern. Ja, bisher klappt es ganz gut. Ich darf nur den Mut nicht verlieren oder mich von kleinen Rückschlägen runterziehen lassen. Da bin ich immer ganz groß drinne. Daher auch Punkt Nummer 3. 😉
      Ich versuche bei mir zu bleiben. :*

      Liebst, Lotta

  7. Huhu liebe Lotta,

    deine „Challenges“ finde ich auch viel wichtiger, als irgendeine Lesechallenge, die einem am Ende dann doch nur zu sehr unter Druck setzt oder zu sehr das eigene Leseverhalten bestimmt. Ich bin scon wahnsinnig gespannt, was du auf deinem neuen Instagram-Account so posten wirst und drücke dir alle Daumen. Ich werde mich dieses Jahr auch nur an Tatis und Ellis und weiter an meiner eigenen Challenge versuchen und sonst auch meine Challenges im realen Leben machen – Ernährung und Sport :). Wir schaffen das chacckaa!

    glg Franzi

    • Liebe Franzi,
      ich freue mich ziemlich sehr dolle, dass ich da solche Unterstützung von euch bekomme. Das tut mir echt unheimlich gut und stärkt meinen Willen und mein Durchsetzungsvermögen, wenn ich mal wieder nach Schokolade lechze. ^^
      Ich habe ja jetzt auch ein bisschen mit der Challenge von Tati und Elli geliebäugelt, einfach weil sie so frei ist. Mal sehen, vielleicht packt es mich ja doch wieder. ^^
      Jeah, Franzi. Ich habe keinen Zweifel daran, dass wir es schaffen werden. 😉

      Liebst, Lotta

  8. Liebe Lotta,

    wo du drüber schreibst, fällt mir auf, dass wir noch nie über das Thema „Lesechallenges“ gesprochen haben. :-O Aber das muss ja auch nicht für jeden etwas sein. 😉 Ich bin gespannt, wie ich das dieses Jahr mit unserer eigenen Challenge hinbekomme, aber werde versuchen, mir damit keinen Stress zu machen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie du deine persönlichen Challenges schaffst. 🙂

    Liebste Grüße,
    Tati

    • Liebste Tati,
      das stimmt, da haben wir tatsächlich noch nie drüber gesprochen. Aber dafür ist ja jetzt quasi der perfekte Zeitpunkt. Haha. 😀 Ich habe auch immer mal überlegt, ob ich mal eine Challenge veranstalte, aber ich glaube ich bin da auch einfach nicht diszipliniert genug. o:
      Ich bin auch sehr gespannt bezüglich meiner eigenen Challenges, aber bisher bin ich da noch guter Dinge. Ich hoffe nur, dass ich mich nicht so schnell runterziehen lasse, wenn es mal nicht so gut laufen sollte.
      Ich bin ja jetzt auch ein bisschen am Liebäugeln mit eurer Challenge. Fieses Ding, du. 😉

      Liebst, Lotta

  9. Ich bin auch jedes Mal überfordert angesichts der ganzen Challenges – meistens lasse ich mich aber dann doch hinreißen und melde mich bei vielen Challenges an. Dieses Jahr habe ich mich für ein paar entschieden, die „nebenher“ laufen, wie z. B. Die ultimative ABC-Challenge oder der Kampf der Verlage (beides bei Ricas fantastische Bücherwelt). Auch habe ich mich bei der Save your SUB Challenge von Diary of a Booklover angemeldet, weil ich ohnehin meinen SUB reduzieren möchte.
    Challenges mit zu vielen Vorgaben, z. B. in einem Monat bestimmte Bücher eines Themas zu lesen, mag ich aber ganz und gar nicht.
    Noch einen schönen Sonntag!
    LG
    Bina

    • Hallöchen Bina,
      Wahnsinn, wie du das machst. 😀 Das wäre mir einfach zu viel, aber ich finde es auch toll, wenn es Leser gibt, die sich dafür begeistern können und die da auch den Organisatoren gegenüber ihr „Versprechen“ halten. SuB reduzieren.. hach ja. Jedes Jahr aufs Neue. *Hust*

      Ich wünsche dir gutes Gelingen beim Erfüllen der Challenges. 🙂

      Liebst, Lotta

  10. Hey du 🙂
    Ich persönlich liebe Lesechallenges und könnte 1000 machen 😀 Ich liebe es einfach, etwas abhaken zu können. Aber ich lese dann nicht im Sinne „Ok, Monatsaufgabe: Lies ein grünes Buch – ich muss ein grünes Buch finden!“ Ich lese einfach das, was ich will und schau dann, welche Aufgabe dazu passen würde. Sooo ehrgeizig bin ich da nämlich nicht 🙂

    Ich habe mir für dieses Jahr auch vorgenommen, mehr auf meine Ernährung zu achten. Seitdem ich nicht mehr zur Schule gehe ist mein ganzer Rhythmus nämlich futsch und ich esse einfach den ganzen lieben Tag lang und dann auch alles, was ich finde. Mehr Sport steht auch auf meiner Liste und glücklich sein will glaube ich jeder 🙂

    Ich wünsche dir viel Erfolg dabei, deine Ziele zu erreichen 🙂

    Liebst, Lara.

    • Liebe Lara,
      ich bin eigentlich auch ein Mensch der sehr gerne Dinge als erledigt abhakt. Aber bei Challenges stehe ich dann immer irgendwie unter Druck. Ich komm da nicht in die Puschen. Alles nicht so einfach. ^^ Deine Herangehensweise finde ich aber auf jeden Fall gut. So sollte man es auch machen. 🙂
      Ja, ich habe mich halt auch wirklich nicht gut ernährt und bereue das mittlerweile auch sehr. Ich muss gestehen, dass ich wirklich verdammt Schokoladen und damit Zucker süchtig bin. Da ist es echt schwer wieder von weg zu kommen. Aber bisher klappt es ganz gut mit der Umstellung und ich bin guter Dinge, dass ich es schaffen kann. Ich sehe ja, was ich bisher geleistet habe und kann mich darüber freuen. 🙂
      Weißt du beim glücklich sein geht es mir nicht so sehr um das immer tolle Sachen erleben und alles so yeah. Sondern einfach mal mit dem glücklich zu sein was man hat, mit dem zufrieden zu sein, was man geschafft hat und nicht immer das Negative in allen Dingen zu sehen.

      Liebst, Lotta

  11. Meine liebe Lotta,
    ich muss dir eins wirklich mal sagen: ich bin ganz wahnsinnig stolz auf dich! Stolz, dass du den Mut hattest und hast, etwas zu verändern. Stolz, dass du deinen Weg gefunden hast und ihn gehst. Stolz auf das, was du inzwischen alles erreicht hast.

    Deine Vorsätze für das Jahr 2017 finde ich ganz toll. Sie sind so lebensbejahend und gesund, dass man sie einfach jedem mit auf den Weg geben sollte. Ach liebe Lotta, ich wünsche dir ein Jahr voller positiver Momente und Kraft, den negativen Momenten mit einem Lächeln zu begegnen. <3

    Fühl dich ganz lieb gedrückt.
    Maike

    • Meine liebste Maike,
      deine Worte haben mir gerade ganz leicht die Tränen in die Augen getrieben. Ich danke dir von ganzem Herzen dafür. Es ist wirklich nicht immer leicht das durchzuziehen, aber ich bin wirklich froh, dass ich den Weg gegangen bin und jetzt bin ich noch glücklicher darüber, dass ich ihn mit euch geteilt habe. Ich hätte niemals mit so viel Zuspruch und netten Worten gerechnet. Das war schon echt überwältigend für mich. Also wirklich: Ein riesiges großes dickes Dankeschön!

      Ich hoffe, dass ich es schaffe, den negativen Momenten mit einem Lächeln zu begegnen. Das wird sicher nicht immer einfach, aber ich gebe mein Bestes. :*

      Danke.

      Liebst, Lotta

  12. Liebe Lotta,
    ich persönlich hab noch nicht an Lesechallenges teilgenommen (bin aber auch als Buchbloggerin noch ganz neu). Grundsätzlich finde ich die Idee charmant, so lange es nicht nur um Masse geht. Die Frauenlesechallenge stelle ich mir z.B. inspirierend vor, weil man dort neue Genres, Autoren und Geschichten entdecken kann. Wenn es nur darum geht, möglichst viele Bücher eines Genres zu lesen, sehe ich keinen Mehrwert und das reizt mich auch nicht.
    Du hast dir aber schon drei sehr sinnvolle Ziele für das Jahr gesteckt, bei denen ich dir viel Erfolg wünsche!Die sind es sicher mehr wert Zeit und Energie zu investieren als eine Lesechallenge 🙂
    Liebe Grüße
    Anne

    • Liebe Anne,
      ich freue mich, dass du dich für das Buchbloggen entschieden hast. Es ist wirklich ein schönes Hobby. Ich meine, was gibt es besseres als mit anderen seine Liebe zur Literatur zu teilen? 🙂
      Ich finde die Ideen auch immer schön, aber ich lasse mich einfach zu sehr davon beeinflussen. Daher kommt das für mich einfach nicht mehr in Frage.
      Hach danke, für deine lieben Worte. In die Umstellung meiner Ernährung stecke ich tatsächlich sehr viel Zeit. Die ganze Kocherei macht mich manchmal noch wahnsinnig. ^^ Aber es macht ja auch Spaß.

      Liebst, Lotta

  13. Huhu

    ich mach dieses Jahr – neben der Goodreads-Challenge – nur meine eigene. Ich will meinen SUB unter 200 kriegen und möglichst erst unter 250 wieder kaufen (hier hab ich schon einmal gesündigt 🙁 ). Hab mich durch viele andere geklickt, unter anderem die Read Harder von … Book Riot? Dann der Klassiker von Popsugar und das Bingo von Litsy, aber am Ende waren überall Kategorien dabei, bei denen ich wusste, dass ich sie einfach nicht lesen WILL. Und da ich damit letztes Jahr schon auf die Klappe gefallen bin und wenige Bücher vor Schluss versagt habe, möchte ich mir das diesmal einfach nicht antun. Mein Leben ist zu kurz und mein SUB noch zu groß, um Genres zu probieren, von denen ich annehme, dass sie mir nicht gefallen.

    Aber generell bin ich auch eher ein Freund von Lebenschallenges. Die Rory-Gilmore- und die Buchspringer-Challenge will ich vor meinem Tod schaffen. Sonst baue ich mir da keinen Zeitdruck auf.

    LG
    Taaya von Let ‚em eat books

    • Liebe Taaya,
      hach ja der allseits beliebte oder auch unbeliebte SuB. 😀 Jedes Jahr aufs Neue nehmen wir uns vor, das Monster zu verkleinern und dann.. ja nun ich kann nur aus eigener Erfahrung sprech .. wird es doch nichts. ^^
      Ich finde es gut, dass du dich nicht dazu zwingst Bücher zu lesen auf die du keine Lust hast. Das macht meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn.
      Ich bin nicht so Gilmore Girls fest, aber die Challenge macht mich jetzt schon ein bisschen neugierig. ^^ Da werde ich mal schauen gehen.

      Liebst, Lotta

  14. Liebe Lotta,

    vielen Dank fürs Verlinken.

    Ich kann Deine Bedenken genau so unterschreiben. Ich möchte nie unter Zugzwang kommen, ein Buch heraussuchen zu müssen, sondern ich will das lesen, was mich gerade anspricht.

    Ich hab schon an mehreren Challenges teilgenommen und gegen Ende des Jahres war dann wirklich die Überlegung da, eigentlich müsstest Du noch ein Buch aus dem xy Verlag lesen oder ähnliches. Das war auch der Grund, warum ich mich vor einigen Jahren für eine eigene Challenge entschieden habe. 60 Fragen, aber keinerlei Verpflichtungen. Ich hab Teilnehmer, die lösen alle 60 Aufgaben (was mir persönlich noch nie gelungen ist) und ich habe welche, die erledigen nur 5 oder 10. Jeder wird gleich behandelt, gleich verlinkt. Das ist mir wichtig, denn es soll Spaß machen und keine Pflicht sein. Gerade in den ersten Monaten kann ich jedes beliebige Buch in die Hand nehmen und finde mit Sicherheit eine Aufhabe, für die ich es heranziehen kann. Auch so ein Punkt, der mir wichtig war.

    Und am Ende des Jahres nimmt jeder, der mindestens sechs Bücher gelesen hat, an der Verlosung teil. Klar sind die Chancen größer, etwas zu gewinnen, wenn man mehr Bücher gelesen hat, aber den meisten geht es auch nur um den Spaß.

    Und wie Du gesehen hast, ja, ich wurde gedrängt, denn eigentlich habe ich keine Zeit mehr für die aufwendigen Auswertungen. Aber die Nachfrage war einmal mehr so groß, dass ich mich habe überreden lassen. Im Gegenzug kommt aber auch kein Teilnehmer auf die Idee, zu motzen, wenn eine Monatsauswertung länger dauert. Denn die Freiheit nehme ich mir, schliesslich soll es auch mir Spaß machen 🙂

    Ich wünsche Dir ein tolles Lesejahr und alles gute für die Umsetzung Deiner ganz persönlichen Challenges!

    LG
    Daggi

  15. Liebe Lotta – ich stimme dir absolut zu und finde es sogar viel wichtiger, sich eine Challenge in anderen Dingen zu setzen als beim Lesen. Dass eine Lesechallenge zu sehr das Leseverhalten bestimmen würde, ist auch bei mir das größte „Problem“. Und ich denke, wenn man eine sich selbst gesetzte Challenge in anderen Bereichen schafft – wie bei dir bei deiner Ernährung – ist das, glaube ich, auch um einiges befriedigender und motivierender als eine geschaffte Lesechallenge. Also nur weiter so! 🙂

    Liebste Grüße und einen guten Wochenstart!
    jess

  16. Ich bin für Lesechallenges auch irgendwie gar nicht zu begeistern. Da hab ich das Gefühl, dass ich mich nur unnötig unter Druck setze und mir das Lesen dann gar nicht mehr als spaßiges Hobby vorkommt, sondern wie das Abarbeiten einer Liste. Daher bin ich auch eher der Impulsleser und greife nach dem, wonach ich gerade Lust habe. : D Hat bisher auch ganz gut geklappt. Aber ich kann auch nachvollziehen, wenn andere so eine Liste anspornt und sie dadurch einige ungelesene Bücher endlich mal in Angriff nehmen. : )

    Liebe Grüße
    Karin

  17. Hey liebe Lotta,

    wie lustig, dass ich heute deinen Kommentar gelesen habe. Ich habe schon vorher deinen Beitrag durchgelesen und konnte bisher nicht kommentieren, da ich das mit dem iPad nicht so gern mache und vorher nicht zuhause war.

    Ich habe mich übrigens, da ich deinen Kommentar noch noch nicht gesehen hatte bzw. es ihn noch gar nicht gab, super doll über deine Verlinkung gefreut und ich danke dir sehr dafür und den Support, den du mir damit gegeben hast und auch sonst so oft gibst. Du bist eine Millionen Mal größer als ich und schon so lange mein Vorbild und das freut mich immer sehr.

    Ich kann deinen Standpunkt, was Challenges betrifft, übrigens voll und ganz nachvollziehen. Ich dachte anfangs immer, dass es mir da genauso geht wie du. Als ich mich jedoch an meine erste Lesechallenge gewagt habe, merkte ich schnell, dass ich mit ihnen erstaunlich gut klar komme, denn ich mache mir da gar keinen Stress. Tatsächlich lese ich immer das, worauf ich Lust habe oder was gerade so ansteht (Rezi-Exemplar, Unibuch etc.). Wenn es echt mal so ein sollte, dass ich keine Ahnung habe, was ich als nächstes lesen soll, dann stöbere ich tatsächlich mal in der einen oder anderen Challenge und schaue, ob ich ein passendes Buch für die Aufgabe habe. Das ganze aber ohne Druck. Einer der Vorteile, die du nicht aufgezählt hast ist tatsächlich, dass man so auch die eine oder andere SUB Leiche liest. 😀

    Was ich dir außerdem noch sagen wollte: Auch, wenn dieser Kommentar eh schon alle Rahmen sprengt muss ich dir noch sagen, dass ich mich in deinem dritten Vorsatz einfach voll und ganz wiedergefunden habe. Du spricht mir gerade direkt aus der Seele und ich kann mich nur bedanken, dass du mir eher unbewusst den Spiegel vorgehalten hast. Ich werde diesen Punkt jetzt auch mal in Angriff nehmen und ihn zu meiner zweiten unbuchigen Challenge für dieses Jahr ernennen.

    Lieben Dank für alles, Lotta!

    Jule♥

  18. Ich sehe das mit dem Fremdbestimmtsein bei einer Lese-Challenge nicht so.
    Schließlich suche ich mir die Challenge aus. Das heißt, das letzlich ich bestimme, welche Bedingungen mein Lesestoff erfüllen muss – schließlich schaue ich mir doch vorher an, was die Kategorien sind! Daggis Lese-Challenge hat 60 Kategorien, einige Leute werden, wie im letzten Jahr, alle erfüllen. Ich nicht. Eine Kategorie wie „Ein Buch, das du vor der Veröffentlichung gelesen hast“ ist nicht mein Ding. Aber Kategorien wie „Ein Buch mit einem roten Cover“ – die lassen mir doch völlig freie Hand!
    Oder nimm eine Kategorie wie „Ein Buch mit Frühling oder Ostern im Titel oder auf dem Cover“ – Das lässt so viele Sachen zu: Von Fantasy (Dragons of Spring dawn aus der Dragonlance-Reihe), über Sachbuch – ein Buch über den Prager Frühling z.B. – oder irgendeine kitschige Liebesgeschichte, ein Kinderbuch, ich habe sogar einen Krimi von einem Tim Frühling bei amazon gefunden … damit wäre auch Frühling auf dem Cover …
    Wo ist da die Fremdbestimmung?

  19. Ich mache bei der lesechallenge von Emma (gehschichten) mit. Hier geht es darum 30 Minuten am Tag zu lesen oder Hörbücher zu hören.

  20. Hallöchen,
    deine Challenge verfolge ich auf Instagram ja und Respekt! Ich hätte, glaube ich, nicht so ein Durchhaltevermögen.
    Was Lesechallenges angeht. Mir machen die immer etwas zu viel Druck. Aber dieses Jahr hab ich eine gefunden, die mir bisher ganz gut gefällt. Weil es dabei nicht darum geht, die meisten Bücher zu lesen und weil die monatlichen Aufgaben recht simpel sind. Für den Januar zum Beispiel „Blau“. Egal, ob das Cover blau ist, die Haare eines Charakters oder der Lidschatten der Protagonistin. Das finde ich fantastisch 🙂

    Liebste Grüße & weiterhin viel Erfolg mit lowcarb!
    Kate ♥

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