Petra Hülsmann

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Rezension

Petra Hülsmann: Glück ist, wenn man trotzdem liebt

Glück ist, wenn man trotzdem liebt

»Perfekte Ehen gibt es nicht. Ich sag es ja immer wieder: Liebe ist nun mal nicht nur Kuschelrock und Duftkerzen.«
»Die Ehe meiner Eltern war Kuschelrock und Duftkerzen. Aber Brigittes und Dieters Ehe besteht offenbar nur noch aus Death Metal und Schweinestall. Das hält doch kein Mensch aus.« »Nein, da hast du recht. In dem Fall bleibt einem dann leider nur noch, die CD schleunigst auszumachen und den Schweinestall zu verlassen.«

Über das Buch
Bastei Luebbe | Seiten | erschienen: 06/2016 | Originaltitel: ~
Hier kaufen als Buch, Ebook oder Hörbuch

Es gibt Dinge, die Isabelle absolut heilig sind: ihre Daily Soap. Ihre Arbeit in einem schönen Blumenladen. Und das tägliche Mittagessen im Restaurant gegenüber. Überraschungen in ihrem geregelten Leben kann sie gar nicht leiden. Doch dann wird „ihr“ Restaurant von dem ambitionierten Koch Jens übernommen – und der weigert sich nicht nur, ihr Lieblingsgericht zuzubereiten, sondern sorgt auch sonst für Chaos in Isabelles wohlgeordneter Welt. Während sie alles wieder in ruhige Bahnen zu lenken versucht, ahnt sie aber schon bald, dass es vielleicht gerade die Überraschungen sind, die ihr Leben reicher machen …

Autoren kommen zu Wort

Autoren kommen zu Wort mit Petra Hülsmann

Hallöchen liebe Leser.Die heutige Autorin habe ich letztes Jahr kennengelernt und bin sehr froh darüber, dass Bastei Luebbe mich dazu gebracht hat. Durch den wunderbaren Bloggertag in Hamburg hatte ich die Möglichkeit die Autorin ein bisschen näher kennenzulernen. Aber nicht nur Petra war mir sofort sympathisch, auch ihre Bücher konnten mich bisher vollkommen überzeugen. Heute erscheint ihr neues Buch „Glück ist, wenn man trotzdem liebt“ bei uns im Buchhandel und ich kann euch jetzt schon mal verraten, dass es sich lohnt!


Petra Hülsmann kommt zu Wort

Meine zehn Schreibphasen

Phase 1: Ideenfindung
Der letzte Roman ist fertig, glücklicherweise möchte der Verlag Nachschub, und die Lektorin fragt vorsichtig an, ob ich denn schon unter Umständen Zeit und Lust und Muße hatte, mal zu überlegen, worum es im nächsten Buch gehen könnte. Viele Autoren sagen ihrer Lektorin dann bestimmt: „Ja, logisch! Ich habe mindestens zehn Storys komplett fertig in meinem Kopf, welche darf’s denn sein?“ Bei mir läuft die Phase der Ideenfindung leider eher etwas zähflüssiger. Ich bin Buch-Monogamistin. Ich kann immer nur an einer Story arbeiten, denn wenn ich mich auf eine Geschichte einlasse, tue ich das komplett, mit Herz, Leib und Seele. Und es fällt mir sehr, sehr schwer, eine Story loszulassen, an der ich ein Jahr oder länger gearbeitet habe. Es dauert lange, bis ich mich auf etwas Neues einlassen kann.
Aber gut, jetzt, wo die Lektorin angefragt hat, könnte ich ja tatsächlich mal überlegen, worum es im nächsten Roman gehen soll. Dann geht das große Grübeln los. Was würde mich interessieren? Welche Figurenkonstellationen, welche Jobs, welche Charaktereigenschaften? Wer ist die Hauptfigur, wie ist sie am Anfang, wie soll sie am Ende sein? Welche Erfahrungen soll sie machen und was soll sie daraus lernen? Daraus entwickelt sich nach und nach die Story, und am Ende dieser Überlegungen habe ich ein fertiges Exposé, also eine Inhaltsangabe des Romans, sowie eine kurze Vorstellung der Hauptfiguren. Dieses Exposé bekommt meine Agentin und schließlich meine Lektorin. Wenn alles gut läuft, findet sie die Story super und es kann losgehen.

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